Notfallapotheke

 

Das sollte die Hausapotheke enthalten:

  • dicke Schnur, Maulbinde oder Ähnliches
  • Klein(st)taschenlampe, eventuell kleine Lupe
  • Schere und Pinzette
  • 3-4 Verbandstoffbinden, Polsterwatte, Gazetupfer, hautfreundliches Klebepflaster
  • Desinfektionsmittel und -salbe
  • sterile, neutrale Spülflüssigkeit
  • "flüssiges" Wundpflaster (Spray oder Tinktur)
  • hautfreundliches Kühlgel
  • 2, 3 sterile Einwegspritzen mittlerer Grösse
  • faltbarer Wassernapf oder starker, kleiner Plastiksack
  • bewährtes Durchfallmedikament
  • regelmässig zu verabreichende Medikamente
  • eventuell vom Haustierarzt verschriebenes und abgegebenes Medikament bei Insektenstich-Allergien (nur in Ausnahmefällen)
  • Fieberthermometer
  • Hundeschuh
  • Pfotenschutzsalbe
  • Wärme- oder Kältebeutel
  • wärmeisolierende Unterlage (Folie)
  • Halskragen
  • Schwamm
  • evtl. vom Arzt zu verschreibendes Schmerzmittel
  • Notizpapier und Schreibzeug; Tel. / Fax-Nr. des Haustierarztes
  • Impf- und Gesundheitsbüchlein (mit Vermerk über Behandlungen, Medikamenten-Unverträglichkeiten)

Inhalt und Dosierung oder spezielle Anwendungsvorschriften von Medikamenten sollten gut leserlich auf diesen vermerkt sein (Originalverpackung belassen, wasserfeste Beschreibung wählen oder mit durchsichtiger Selbstklebefolie überziehen).
Sofort nach dem Gebrauch sollte die Hausapotheke wieder nachgerüstet werden.
Zum Messen der Körpertemperatur benützt man ein möglichst feines digitales Thermometer, dessen Spitze man mit Vaseline oder Ähnlichem gleitfähig gemacht behutsam, unter leichten Drehbewegungen, in den After des Hundes einführt. Bei kleinen und kurzohrigen Hunden kann man auch das für Kinder empfohlene Ohrthermometer verwenden.
Bei Verdacht auf Vergiftungen oder innere Erkrankungen ist Erbrochenes, Urin, evtl. auch Kot oder Angeknabbertes sicherzustellen und in die Tierarztpraxis mitzubringen.
Eingedrungene Fremdkörper sollten nicht entfernt werden, ausser wenn Erstickungsgefahr besteht .Für den Tierarzt wichtig ist eine kurze und präzise Schilderung der akuten Beschwerden des Notfallpatienten und, falls bekannt, Hinweise auf bestehende Krankheiten, Medikamenten- und Narkosemittel-Unverträglichkeiten.